Karliczek: Das Ziel ist echte Kreislaufwirtschaft

CDU im Gespräch mit Ministerin

Lengerich. „Was uns von den Grünen unterscheidet, ist, dass wir in echten Kreisläufen denken. Wir wollen keine neuen Verbote, sondern echte nachhaltige Wirtschaft.“ Drei von Vier Start-Up-Unternehmer erklärten eine nachhaltige Ausrichtung zu einer wichtigen Unternehmensstrategie, sagte Anja Karliczek, Bundestagsabgeordnete und Forschungsministerin, beim digitalen Gespräch mit Vertretern der CDU Lengerich. „Die sogenannte Bioökonomie ist nichts anderes, als dass wir Abläufe bei der Natur abschreiben und für unsere Zwecke nutzen.“  Sie sei ein weites Feld und wichtig für den Wandel zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem, das auch funktioniere, sagt sie. „Wir können schon jetzt aus Biomasse Energie erzeugen. Aber Autoreifen statt aus Gummi aus Löwenzahn herzustellen, Stoffe aus Holz oder Handtaschen aus Fischschuppen hört sich jetzt noch nach Zukunftsmusik an. Ist es aber nicht!“ Sie wolle in Kreisläufen denken, in dem man zum Beispiel biologische Reststoffe nicht wegwerfe, sondern sie gezielt weiter nutze. Alternativen für fossile Brennstoffe zu finden und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, hält auch Hartmut Grünagel (CDU Lengerich) für elementar: „Die Klimaziele zu erreichen, ist für uns alle wichtig und es fängt auch bei jedem selbst an!“.  Allerdings sei es wichtig, die Menschen nicht zu gängeln, sondern für nachhaltige Projekte zu interessieren.

Gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft sieht CDU-Vorsitzender Maik Wagner an dieser Stelle: „Innovative Unternehmen – ob im Bau, in der Chemieindustrie, Mobilitätsbranche, Textilindustrie oder Agrarsektor – haben hier gute Entwicklungspotenziale und können Produktionsprozesse nachhaltig und effizient gestalten.“ Dies trage zukünftig auch  entschieden zu Versorgungssicherheit bei, ist er überzeugt.

„Die Wirtschaft von morgen geht weg vom RessourcenVERbrauch und hin zu RessourcenGEbrauch. Dann entstehen auch viele neue Arbeitsplätze. Unsere Aufgabe ist es, zu zeigen, dass es geht. “, stellt Anja Karliczek klar.

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