Karliczek attackiert Baerbock-Vorstoß zu Flugverkehr-Verboten

Greven/Ibbenbüren. Mit Unverständnis und scharfer Kritik hat die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Steinfurt III, Anja Karliczek (CDU), auf die Pläne der Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, Kurzstreckenflüge perspektivisch zu verbieten, reagiert. „Diese neuerlichen Äußerungen zeigen, dass die Grünen nur in Verboten denken und handeln“, sagte die amtierende Bundesministerin für Bildung und Forschung in einer aktuellen Stellungnahme. „Gerade wir im Münsterland brauchen den heimischen Flughafen Münster/Osnabrück. Dieser würde von einer Verteuerung der Flugpreise und einem Verbot von Kurzstreckenflüge sehr schnell in seiner Existenz getroffen. Und damit würden auch viele Menschen im Kreis Steinfurt und der Region ihren Arbeitsplatz verlieren.“ Diese Haltung zur Mobilität, aber auch konkret zum FMO sei charakteristisch für die Grünen, die sich ja im Kreis Steinfurt ebenfalls für eine Abwicklung des Flughafens ausgesprochen haben, so Karliczek weiter. „Ein Flughafen in erreichbarer Näher ist nicht nur nachhaltiger Beitrag zur Mobilität der Menschen, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht wichtig. Die Anbindung an die großen Drehkreuze in Frankfurt oder München ist für unsere Wirtschaft im Kreis Steinfurt elementar.“

Karliczek, die vor drei Wochen von ihrer Partei mit 94,2 Prozent zur Kandidatin gewählt wurde, sprach sich für eine Politik aus, die gerade im Bereich der Mobililität auf neue emissionsfreie Wege im Flugverkehr setzt. „Deutsche Forschung ist Weltspitze in der Wasserstoff-Technologie. Die Energiewende findet auch am Himmel statt.“

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